Netzwerk-Infrastruktur

LAN, WLAN, Switching, Verkabelung – die Basis, auf der alles andere aufbaut. Gebaut für Wachstum, nicht für heute.

Ihre Netzwerk-Infrastruktur. Sauber. Skalierbar. Sicher.

Strukturierte Verkabelung

Kupfer (Cat6A/Cat7) oder Glasfaser, Patchfelder, Netzwerkdosen – normgerecht, beschriftet, dokumentiert. Die Basis, die man nicht sieht, aber immer merkt, wenn sie fehlt.

Switching & Routing

Managed Switches mit Port-VLANs, Link-Aggregation, redundante Uplinks, QoS-Priorisierung für VoIP und Video. Kein unmanaged Plastik-Switch mehr.

VLAN-Segmentierung

Schüler, Lehrer, Verwaltung, Gäste – jede Gruppe in ihrem eigenen Segment. Firewall-Regeln zwischen Zonen. Ein kompromittiertes Gerät bleibt isoliert.

WLAN-Infrastruktur

Controller-basierte WLAN-Systeme, zentrale Konfiguration, automatisches Channel-Management, nahtloses Roaming. Kein Einzelkämpfer-Access-Point mehr.

Firewall & Security

Next-Generation-Firewalls (Sophos, Clavister), IDS/IPS, Application Control, Web-Filter. Ihr Perimeter ist klar definiert – und bewacht.

Betrieb & Monitoring

Proaktives Netzwerk-Monitoring, automatische Alerts, regelmäßige Reviews. Wir sehen Probleme, bevor Sie sie bemerken.

„Das hatten wir letzte Woche auch" – typische Probleme

Diese Situationen kennen wir nicht aus dem Lehrbuch. Wir haben sie selbst erlebt – in Schulen, Lagerhallen und Gemeindeverwaltungen im Landkreis Tuttlingen und Schwarzwald-Baar.

Der Netzwerkanschluss macht sich selbst an und aus

„Seit gestern Nachmittag bricht das ganze Netz immer wieder kurz zusammen – gefühlt alle 30 Sekunden." Ein Laptop mit losem Kabel steckt am Switch und verbindet sich ständig neu. Jedes Mal reagiert der Switch und schickt eine kurze Meldewelle durch alle verbundenen Geräte – genug, um laufende Verbindungen zu stören.

Was wir tun

Wir finden den Übeltäter – meist ist es ein wackeliges Kabel oder ein älteres Gerät mit schlechter Energieverwaltung. Das Kabel tauschen wir, und am Switch konfigurieren wir, dass ein solches Gerät den Rest des Netzes nicht mehr beeinflussen kann. Problem gelöst, Netz stabil.

Plötzlich bekommt niemand mehr eine IP-Adresse

„Heute Morgen kommt niemand ins Internet – WLAN ist da, aber es tut sich nichts." Manchmal hat jemand versehentlich einen zweiten DHCP-Dienst gestartet – der falsche Adressen verteilt. Manchmal sind alle Adressen vergeben.

Was wir tun

Wir prüfen, wer im Netz Adressen verteilt, räumen Konflikte auf und sorgen dafür, dass genug Reserve vorhanden ist. Außerdem überwachen wir den Dienst dauerhaft, damit Sie morgen früh keine böse Überraschung erleben.

Verbindung ist da – aber keine einzige Seite lädt

„Netz ist da, IP-Adresse ist da, aber google.de geht nicht auf." Das ist fast immer ein DNS-Problem: Der Übersetzungsdienst, der aus Domainnamen IP-Adressen macht, antwortet nicht oder ist falsch konfiguriert – obwohl die Verbindung technisch steht.

Was wir tun

Wir prüfen, welcher DNS-Resolver eingetragen ist, ob er erreichbar ist und richtig antwortet. Dann richten wir einen zweiten als Backup ein. Für Schulen konfigurieren wir zusätzlich, dass interne Ressourcen (Schulserver, Drucker) immer aufgelöst werden.

PC startet ewig – und bootet dann einfach neu

„Unsere Schulcomputer starten immer über Netzwerk – und seit dem neuen Switch dauert das ewig, manchmal klappt's gar nicht." Der Switch braucht bis zu 50 Sekunden, bevor er den Anschluss freigibt – der PC kriegt keine Antwort, gibt auf und startet neu. Eine Endlosschleife.

Was wir tun

Am Switch stellen wir ein, dass Anschlüsse für Endgeräte sofort freigegeben werden – ohne die Wartezeit. Das kostet fünf Minuten Konfiguration und löst ein Problem, das Schulen teils jahrelang begleitet hat.

Einloggen ins WLAN dauert eine Minute – oder länger

„Bei uns dauert es immer ewig bis das WLAN geht – die Schüler stehen schon am Gerät bevor überhaupt eine Verbindung da ist." Das Gerät klopft ans Netz, bekommt aber erst nach langer Wartezeit eine Antwort, weil der Switch blockiert oder weil sich gleich zwei DHCP-Dienste melden.

Was wir tun

Wir schauen uns an, wo die Zeit verloren geht. Dann justieren wir das so, dass ein Gerät seine Netzwerkadresse in unter drei Sekunden bekommt. Kein Herumstehen mehr, kein verlorener Unterrichtsbeginn.

WLAN verbunden – aber Drucker und Server nicht erreichbar

„Alle Lehrergeräte hängen im WLAN, aber der Schulserver ist nicht auffindbar – dabei war das letzte Woche noch kein Problem." Wenn die Übergänge zwischen Netzsegmenten nicht korrekt konfiguriert sind, stehen Lehrkräfte mit WLAN da und kommen trotzdem nicht auf Server oder Drucker.

Was wir tun

Wir zeichnen auf, welche Netzbereiche vorhanden sind und wer mit wem sprechen darf. Dann öffnen wir gezielt die notwendigen Verbindungen – z. B. vom Lehrer-WLAN zum Schulserver – ohne die Trennung zum Schülernetz aufzuheben.

Netzwerk – häufige Fragen

VLAN teilt ein physisches Netzwerk in logisch getrennte Bereiche. Beispiel Schule: Schüler-WLAN, Lehrer-Netz und Verwaltungs-PCs laufen auf derselben Infrastruktur, können sich aber nicht gegenseitig sehen. Kommt ein Schülergerät mit Malware ins Netz, bleibt das Verwaltungsnetz geschützt. Das ist kein Luxus – das ist Grundschutz.
Strukturierte Verkabelung folgt einem Norm-Standard (ISO/IEC 11801, EN 50173). Es gibt definierte Patchfelder, beschriftete Ports, dokumentierte Verbindungswege. Das Gegenteil: Kabel quer durch Räume, keine Dokumentation, niemand weiß was wohin geht. Strukturierte Verkabelung macht Wartung, Entstörung und Erweiterungen zum Kinderspiel.
Wir setzen auf Cambium Networks (cnMatrix-Serie) und RUCKUS Networks (ICX-Serie). Bei Cambium sind wir seit 2018 zertifizierter Education Specialist – mit fundierter Herstellerausbildung, direktem Support-Zugang und Bildungskonditionen. Bei RUCKUS ICX schätzen wir die hohe Portdichte, die zuverlässige PoE-Versorgung und die nahtlose Integration mit dem RUCKUS WLAN-Controller. Bei beiden Herstellern pflegen wir enge Partnerkontakte und sind zertifiziert – das zahlt sich bei Planung, Beschaffung und Support direkt aus.
Das hängt von Ihren Anforderungen ab. Cloud-Lösungen sind wartungsarm und skalierbar. On-Premise-Server bieten mehr Kontrolle und können datenschutzrechtlich vorteilhafter sein. Für Schulen empfehlen wir oft einen Hybrid: zentrale Verwaltungsinfrastruktur lokal, Dienste in der deutschen Cloud.

Netzwerk neu denken?

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